Best SharePoint Website Award Finalists 2012

Die European SharePoint Conference versucht die Zeit bis zur nächsten Konferenz 2013 mit einem Wettbewerb zu überbrücken. Er nennt sich “The 2012 European SharePoint Community Awards”.

Der Wettbewerb im Jahr 2012 um die besten SharePoint-Ideen und Umsetzungen zu finden.

The 2012 European SharePoint Community Awards (Quelle: sharepointeurope.com)

Insgesamt gibt es vier verschiedene Kategorien. Für jede Kategorie hatte man ende letzen Jahres die Chance, sich an einem Vorausscheid zu bewerben. Jetzt im Januar 2012 ist die Zeit des Votens gekommen. Bis zum 31. Januar ist noch Zeit. Dann werden die Awards vergeben.

Ich habe mir übrigens alle Bewerber angesehen und war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. In der Kategorie “Cloud Solutions” sind einige Bekannte Hersteller zu finden, die immerhin hübsch zu lesende Bewerbungen geschrieben haben. Es gibt aber auch das komplette Gegenteil.

Meine persönlichen Favoriten sind übrigens

  • Ministry for Foreign Affairs of Denmark” (Intranet Solutions) – weil ich Dänemark mag und die Einleitung viel Eindruck auf mich als Migrations-erfahrenen SharePoint´ler gemacht hat. Leider fehlen hier ein paar Screenshots, um besser beurteilen und vergleichen zu können (ala: Schreiben ist Silber, Zeigen ist Gold ;-)).
  • Sappi.com” (Public Website) – weil sowohl die Beschreibung als auch die Umsetzung rund sind (und ein klein bisschen weil es einige meiner Kollegen umgesetzt haben).

Schauen wir, wer Anfang Februar als erster Gewinner dieses Awards feststeht.

Update (10.02.2012): Die Gewinner sind hier zu finden. (Meine Kollegen waren leider nicht dabei.)

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Ein Adventskalender als Android-App

Ich habe mich in den vergangenen Monaten mit der Entwicklung von Smartphone-Apps im Allgemeinen und Android-Apps im Speziellen beschäftigt. Auf die Idee gebracht (bzw. vielmehr angestachelt) hat mich mein ehemaliger Kollege Torsten Flegel. Da seine Idee jedoch sehr komplex ist (generisches Frage/Antwort-Spiel mit SqLite), habe ich mich kurzerhand entschieden, den ganzen Entwicklungs-Strang (Entwicklungsumgebung aufsetzen, Versionskontrolle einrichten, Tests auf Simulator und echten Geräten, Deployment in den Android Market) mit einer recht simplen Android-App zu durchlaufen. Rausgekommen ist dabei ein Adventskalender, der in Abhängigkeit vom Datum die zurückliegenden Türchen öffnet und die zukünftigen verschleiert.

Meine erste Android-App "Julekalender 2011" zeigt einen Adventskalender, bei dem die täglichen Angebote der Dresdner Boutique "Mit lille Danmark" eingesehen werden können.

Android-App "Julekalender 2011" von der Dresdner Boutique "Mit lille Danmark" im Android Market

 

Wer die App mal ausprobieren möchte, suche im Android-Market am besten nach “Julekalender” oder nutzt den direkten Link (Julekalender 2011 App).

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SharePoint 2010 Performance – Gedanken zur Performance-Analyse und Performance-Monitoring

Nachdem ich gerade mit großem Interesse die “10 Tipps die SharePoint-Performance zu optimieren” von Fabian Moritz gelesen habe und leider die Kommentar-Funktion des SharePoint-Advent-Blogs deaktiviert ist, schreibe ich meine Gedanken hierzu in meinem Blog zusammen.

Die Performance in einer SharePoint-Farm zu optimieren ist ein Herausforderung, welche man systematisch betrachten sollte. Joel Oleson hat dazu eine Must-Read-Präsentation veröffentlich, die zeigt, dass es viele zu berücksichtigende Perspektiven in einer SharePoint-Farm gibt. Aus Performance-Sicht könnte man nun diese Perspektiven bspw. durch folgende triviale Fragen näher beleuchten:

  • Wie misst man die Performance einer SharePoint-Farm?
  • Welche Kennzahlen sollte man messen?
  • Wie wertet man die gemessenen Kennzahlen aus?
  • In welcher Regelmäßigkeit sollte eine Performance-Analyse durchgeführt werden? (Stichwort: Performance-Monitoring)

oder

oder

Wichtig ist meiner Meinung, dass man die Architektur und Funktionsweise einer SharePoint-Farm in seiner Gesamtheit versteht. In einer Standard-Konfiguration  einer SharePoint-Farm ist die oberste Priorität, dass sie fehlerfrei läuft (was oft schon herausfordernd genug ist ;-)). Erst nachfolgend sollte auch das Thema Performance-Optimierung betrachtet werden.

Fazit: SharePoint 2010 + Performance = Ein sehr spannendes Thema!

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SharePoint Large-Scale-Farm – Eine riesengroße SharePoint-Farm im Lasttest

Es gibt immer wieder Kunden, die in Richtung Kapazitäts-Mangement keine Grenzen durch den Einsatz eines SharePoint-Servers gesetzt bekommen wollen. Aber praktische Erfahrungen mit den normalen Grenzen einer SharePoint-Farm (vgl. “SharePoint Server 2010-Kapazitätsverwaltung: Softwarebeschränkungen und -grenzen“) haben die Wenigsten.

Aber wer hat denn Erfahrung? Und welche Erfahrungswerte gibt es mit einer richtig großen SharePoint-Farm (der sogenannten Large-Scale-SharePoint-Farm)? Kann der normale SharePoint-Nutzer (als einer von 15.000 gleichzeitig zugreifenden SharePoint-Nutzern, die mit 120 Millionen SharePoint-Dokumenten arbeiten) dann immer noch in normalem Maße mit dem SharePoint arbeiten? Also: Kann er Dokumente hochladen, ansehen, die Suche bedienen,…

Antworten auf diese Fragen liefert Microsofts White-Paper “Scale Test Report for Very Large-Scale Document Repositories“. Am interessantesten beim Überfliegen fand ich, dass trotz Datenbankgrößen von 14TB ein normales Nutzerverhalten (155 Zugriffe je Sekunden) möglich war und (besonders imposant fand ich) folgendes Bild des Taskmanagers vom Fast-Search-Server.

Man sehe sich die Anzahl der Processoren und den RAM an!

Task Manager on PACNEC01 during FAST Indexing and Load Test (Quelle: WhitePaper "Scale Test Report for Very Large-Scale Document Repositories")

Fazit: Lesenswert!

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SharePoint 2010 Troubleshooting – Meine Top 10 bei der Fehleranalyse

Ein SharePoint ist schon ein unheimlich komplexes Produkt. Als Paradebeispiel der Komplexität zeige ich gern den “Rational Guide to implementing SharePoint Server 2010 User Profile Synchronization” vom SharePoint Master Spencer Harbar. (Dieses Beispiel verdeutlicht, dass bspw. das Konfigurieren der Profil-Synchronisation nicht damit getan ist, eine ServiceApplication zu starten.)

Deshalb ist es umso wichtiger, bei unerwartetem Verhalten (manche nennen es auch Fehlverhalten) einen Plan zur systematischen Analyse zu haben. Meine persönlichen Helferlein sind dabei (in systematisch wahlloser Reihenfolge):

  1. Innerhalb der Zentraladministration prüfen, ob der Patch- und Upgrade-Status aller SharePoint-Server innerhalb der SharePoint-Farm den gleichen (fehlerlosen) Stand haben. Tipp: Wer Oberflächen nicht mag, kann auch das PowerShell-Cmdlet “Get-SPServer + NeedsUpgrade” nutzen.
  2. Fehler-IDs der Windows-Event-Logs mit den bekannten Einträgen für SharePoint-Foundation und SharePoint-Server abgleichen.
  3. Fehler-IDs der Windows-Event-Logs mit öffentlichen Datenbanken abgleichen. (Hier sind die Suchergebnisse allerdings mit Vorsicht zu genießen!)
  4. ULS-Logs (also die Log-Dateien aus dem 14-Hive) analysieren. Hinweise zur Eingrenzung der Massen an Log-Inhalten sind dabei Zeitangaben und natürlich die Korrelations-ID. – Beim Filtern kann das Tool “ULS Log Viewer” helfen. (Hinweis: Es gibt mittlerweile auch schon neuere / schickere Versionen des ULS Log Viewers auf Codeplex.)
  5. Fehler und Warnungen im Health-Analyzer mit den bekannten Healt-Analyzer Regelverstößen abgleichen.
  6. Status der Service-Accounts prüfen. (Domain-Accounts werden gern deaktivert oder erhalten ein neues Passwort oder (noch wilder) Server werden aus der Domäne genommen…) Tipp: Hier hilft das PowerShell-Cmdlet “Repair-SPManagedAccountDeployment“.
  7. SharePoint- und Betriebs-Administratoren nach ihren letzten administrativen Tätigkeiten fragen (auch wenn man die Antwort “Ich habe gar nichts gemacht…” schon vorher kennt – Tipp: Erinnerungslücken verflüchtigen sich bei einer gemeinsamen Kaffeepause.).
  8. Falls es sich um komponentenspezifische Probleme handelt (also wenn bspw. das eigens erstellte WebPart Fehler anzeigt), kann das Aktivieren des Developer Dashboards oder das Anzeigen von internen Server-Fehlermeldungen weiterhelfen (web.config für Debug-Mode anpassen: CallStack auf “True”, CustomErrors auf “Off” und Compilation-Debug auf “True” setzen > Damit ist dann natürlich auch das Debuggen mit Visual Studio möglich).
  9. Meinen Blog mit dem Tag “Troubleshooting” durchsuchen. (Es sind ja meine Top 10… ;-))
  10. Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Informationen im Internet suchen. (Tipp: Wenn möglich immer mit englischsprachigen Worten/Fachbegriffen suchen.)
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Wieviel SharePoint Know-How gibt es in Dresden?

Fragt man nach einem SharePoint-Experten (egal ob Berater, Projektleiter, Architekten, Designer oder Entwickler), hört man immer wieder die gleichen Namen bzw. Firmen. Einen visuellen Nachweis, wer weltweit die SharePoint-Wortführer im Netz sind, gab es ja erst vor ein paar Tagen. Aber wieviel SharePoint steckt eigentlich in meiner Heimatstadt Dresden?

These: Bei einer halben Million Einwohnern, einer handvoll Hochschulen und dem wohlklingenden Kosenamen “Silicon Saxony” sollte es doch nur so wimmeln von IT-Experten mit Microsoft SharePoint Know-How! Machen wir uns also auf die Suche…

Google: Was sagt Google zu “SharePoint Dresden” bzw. “SharePoint 2007 Dresden” oder “SharePoint 2010 Dresden”?

Die ersten zehn Suchtreffer in Google liefern zum Suchbegriff "SharePoint Dresden" zu 50% Job-Inserate.

Die Top 10 der Google-Suche nach "SharePoint Dresden" (Quelle: Google.de, 10.10.2011)

“SharePoint Dresden”: Wie man sieht, besteht die Mehrzahl der Treffer aus Stellengesuchen. Offensichtlich ist der Bedarf an SharePoint-Experten größer als das Vorhandensein selbiger.

Die Suchergebnisse für “SharePoint 2007 Dresden” und “SharePoint 2010 Dresden” bringen hingegen Firmen- und Seminar-Treffer zum Vorschein. Wobei die Firmen “Communardo”, “Softed” und “Datafino” am sichtbarsten sind.

Interessehalber schauen wir noch einmal, ob Google-Maps zur Suche nach “SharePoint Dresden” andere Ergebnisse liefert.

Es gibt 7 Suchtreffer für die Suche nach "SharePoint Dresden" in Google-Maps.

Geographische Darstellung von Google-Maps zur Suche nach "SharePoint Dresden" (Quelle: maps.google.de, 10.10.2011)

Wieder erscheinen die Firmen “Communardo” und “Softed” auf den forderen Positionen. Die weiteren Einträge sind kleinere Firmen und auch Einzelpersonen/Freelancer (auch außerhalb Dresden – was macht Google-Maps da eigentlich genau?).

Xing: Was sagt denn das Kontakt-Netzwerk “Xing” zum Stichwort “SharePoint” im Ort “Dresden”?

Das Kontakte-Netzwerk Xing liefert für das Suchwort "SharePoint" 6 Firmen in Dresden.

Suchtreffer von Xing zum "SharePoint" und "Dresden" (Quelle: Xing.com, 10.10.2011)

Es gibt also genau 6 relevante Unternehmen in Dresden, die sich das Thema “SharePoint” auf die Fahne geschrieben haben. (Zur Info: Nur Hamburg, Berlin und München liefern hier mehr als 10 Suchtreffer – also Unternehmen.) Diesmal zeigen sich die Firmen “T-Systems Multimedia Solutions GmbH”, “ViLa-Tec UG” und “Datafino GmbH” als Spitzenreiter. Die Suche nach Personen gibt weitere Auskunft, über die Anzahl der Know-How-Träger.

Ein Großteil der Personen-Suchtreffer arbeitet bei der T-Systems Multimedia Solutions GmbH.

Personen-Suche mit dem Suchwort "SharePoint" in "Dresden" auf Xing (Quelle: Xing.com, 10.10.2011)

Hier ist interessant, dass die “T-Systems Multimedia Solutions GmbH” anscheinend die meisten Personen im SharePoint-Umfeld beschäftigt. Neu erscheinen die Firmen “Saxonia Systems AG” und “ProTechnology”.

Silicon Saxony: Das Recherche-Tool von Silicon Saxony (eigentlich Sachsen.de) liefert bei der Suche nach “SharePoint” 4 Treffer, wobei sich 3 in Dresden befinden.

Es gibt lediglich drei Suchtreffer im Recherchetool des Silicon Saxony.

Die Suchergebnisse für "SharePoint" des Recherchetools vom Silicon Saxony (Quelle: kwisnet.saxony.de, 10.10.2011)

Nicht ganz überraschend zeigen sich die Firmen “Communardo”, “Datafino” und “Softed” wieder auf den vorderen (einzigen) Plätzen.

SharePoint-Community: Hier ist erwähnenswert, dass es insgesamt nur 18 SharePoint-Communities in ganz Deutschland gibt. Eine davon in Dresden. Diese wird von Andreas Eckstein (Communardo) und Sascha Henning (T-System Multimedia Solutions GmbH) geleitet. Leider ist hier der letzte Eintrag aus dem Jahr 2009. (Wesentlich aktiver ist hier bspw. die 200km entfernte SharePoint-Community in Berlin.)

Microsoft MVPs, MCAs und MCMs: Die Suche nach von Microsoft zertifizierten SharePoint-Experten, die von Microsoft als solche ausgezeichnet wurden, ist schwierig, da eine Suche mit regionaler Einschränkung keine validen Ergebnisse liefert (da nicht alle Daten gepflegt werden). – Die Suche liefert für die Kompetenz “SharePoint Server” innerhalb Deutschlands genau einen Treffer (welcher auch nicht in Sachsen ansässig ist.)

Fazit: Eine Online-Suche nach SharePoint-Experten in Dresden ist schwierig. Zu finden sind eine Handvoll Firmen, die sich dem Thema verschrieben zu haben scheinen. Konkrete Namen von Personen sind allerdings kaum zu finden. Hier muss man sich auf sein eigenes Netzwerk oder den vorauseilenden Ruf verlassen.

Nun die alphabetische Reihenfolge der Firmen, die in meiner kleinen Recherche nach SharePoint-Experten bzw. SharePoint-Know-How gefunden wurden. (Hinweis: Die Firmen haben verschiedenen Spezialisierungsgrade von dem Seminar-Anbieter, dem reinen Berater bis hin zum Full-Service-Provider!)

PS: Mich trefft Ihr übrigens bei der T-Systems MMS oder (noch genauer) hier. ;-)

PPS: Die T-Systems MMS sucht übrigens SharePoint-Spezialisten (Berater, Architekten und Entwickler) in Dresden. Wer also Lust hat, kann sich gern bewerben (gern auch mit Referenz auf meinen Blog). – Falls es geklappt hat, könnt Ihr Euch ja mal bei mir melden und wir trinken einen Kaffee zusammen.

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SharePoint-Migration und Incoming-Email – Nacharbeiten notwendig!

Nach einer SharePoint-Migration sind alle SharePoint-Listen, bei denen die Listen-Funktionalität “Incoming-Email” aktiviert ist, nicht funktionsfähig. Sprich Emails an eine SharePoint-Liste werden nicht aus dem Drop-Folder des SMTP-Servers abgeholt.

Update: Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten. Eine Manuelle und eine Automatisierte. Die Automatisierte über STSADM -o refreshdms, habe ich allerdings nicht getestet. Deshalb wird an dieser Stelle nur der manuelle Weg beschrieben.

Die Lösung ist simpel: Die Konfiguration der Incoming-Email muss nochmals bestätigt werden (klingt sinnfrei, bringt aber den gewünschten Effekt). Dazu folgende Schritte ausführen:

  1. Erstellen einer Auflistung aller betroffenen SharePoint-Listen. (Am besten die URL zur Listen-Bearbeitungsseite ausgeben.)
  2. Jede URL zur Listen-Bearbeitungsseite aufrufen und die Einstellungen für Incoming-Email bestätigen.
  3. Eine Email samt Anhang an die Liste (bzw. den Alias) senden und testen, ob die Emails ankommen.

Anbei noch ein PowerShell-Skript, welches alle WebApplications durchläuft und für jede SharePoint-Liste, die einen Email-Alias besitzt, folgendes ausgibt:

  • fortlaufende Nummer
  • Name der Liste / Bibliothek
  • Email-Alias
  • URL zur Listen-Bearbeitungsseite

$counter = 0
Get-SPWebApplication  | % {
Get-SPSite -WebApplication $_ -Limit All | % {
Get-SPWeb -Site $_ -Limit All | % {
$_.Lists | % { if ($_.EmailAlias -ne $null) {
$counter = $counter+1
Write-Host (“”+$counter+” rf:”+$_.Rootfolder.Url+” email-alias: “+$_.EmailAlias+” URL: “+$_.ParentWeb.UrL+”/_layouts/EmailSettings.aspx?List=”+$_.ID)
}}}}}

In meinen Migrationen waren es glücklicherweise noch nie mehr als 200 Listen, so dass sich der manuelle Aufwand des Klickens als überschaubar erwiesen hat. – Viel Spaß!

Update: Bei sehr vielen betroffenen Listen, sollte man sich den automatisierten Weg einmal näher anschauen.

 

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SharePoint-Experten, die die Welt beeinflussen

Wer sind eigentlich die größten SharePoint-Experten? Oder anders gefragt, welche SharePoint-Experten beeinflussen die Welt (wie bspw. mich) durch Publikationen im Internet am meisten?

Hierzu hat Harmon.ie eine (wahrscheinlich nicht ganz repräsentative aber durchaus interessante) Studie/Visualisierung  unter dem Titel “The Top 25 Most Influential SharePoint Thought Leaders in Social Business Today” herausgebracht.

Hinweis I: Zur Berechnung wurde die eigens erstellte “SharePoint Most Influential (SMI)”-Formel genutzt. ;-)

Hinweis II: Michael Greth ist auf Platz 16 gelistet. Glückwunsch!

 

Dies ist ein Auszug der Studie "The Top 25 Most Influential SharePoint".

Die Top 10 von "The Top 25 Most Influential SharePoint Online Influencers" (Quelle: www.harmon.ie)

Meine persönliche Quelle der Inspiration, um SharePoint-Experten ausfindig zu machen ist übrigens Microsofts Liste der SharePoint-Certified-Master.

 

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Migrationspausen sinnvoll nutzen – Die Karte der Veränderung

SharePoint-Migrationen können mitunter sehr langwierig sein. Da ist hier ein Datenbank-Backup zu erstellen, dann auf das Zielsystem kopieren, dort wieder herstellen, Testen, Mounten,… da ist es um so wichtiger, die Migrationspausen sinnvoll zu nutzen.

Es sind noch 1,5h bis 97 GB kopiert sind.

Das Kopieren von 97GB kann schonmal etwas länger dauern...

Mein Tipp (gerade im Nachbar-Büro gesehen, wo unsere Projektmanager sitzen): Die Karte der Veränderung. Das ist eine Landkarte, die geographisch darstellt, wie Projektmanagement bzw. Change Management aussieht.

Diese fiktive Landkarte zeigt wie Projektmanagement bzw. Change-Management geographisch aussieht.

Die Karte der Veränderung (Quelle: www.wibas.de)

Ich habe fasziniert vor dieser fiktiven Landkarte gestanden und festgestellt, dass das Gezeigte nach meiner bisherigen Berufserfahrung durchaus der Realität entspricht. Meine persönlichen Highlights sind das “Museum des Misslungenen” (in der Stadt “Zauderer”), die Friedhöfe (“Friedhof der misslungenen Ideen” und “Friedhof der misslungenen Verbesserungen”), die “Big-Bang-Schnellfähre” (die am “Elfenbeinturm” der Stadt “Regelwerk” ablegt und kurz vor dem Festland im Meer endet) und nicht zuletzt der “Goldene Palast” (in der Stadt “Erfolg”), welcher lediglich mit den den Städten “Bewährtes” und “Kontinuierliche Verbesserung” verbunden ist.

Fazit: Die Karte der Veränderung sollte man sich unbedingt an die Wand hängen (so dass man während der ein oder anderen Migrationspause auch etwas zum Schmunzeln hat). Zu kaufen gibt es die Karte für derzeit 20€ bei der wibas GmbH.

PS: Die “Managementinsel” hat die größtmögliche Entfernung zur Stadt “Erfolg”. Das stimmt mich nachdenklich…

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SharePoint-Migration mit Variations – SQL Server detected a logical consistency-based I/O error

In den letzten Tagen durfte ich mich mit der SharePoint-Migration eines Publishing-Portales mit Variations beschäftigen. Das prinzipielle Vorgehen zur Migration war klar, jedoch hatte ich so meine Bedenken, was das Migrieren von Variations betrifft. Und so ist es auch gekommen…

Um die Komplexität zu vereinfachen, sollte eine Website vor der Migration entfernt werden, da sie sehr viele Customizations (Event-Receiver, WebParts,…) enthielt. Aber wie löscht man SharePoint-Variations-Websites? Meine Google-Recherche ergab Treffer zum Thema “Warum man Variations nicht nutzen sollte” oder “Wie man mit der Variations-Attacke umgehen kann” – jedoch keine sinnvollen Treffer zum korrekten Löschen.

Aus Unwissenheit löschte ich einfach die SharePoint-Website, deren URL ich genannt bekommen hatte. Während der Migration (Mount-SPContentDatabase) erhielt ich dann folgenden Fehler (Im ULS-Upgrade-Log).

Action 4.0.64.0 of Microsoft.SharePoint.Upgrade.SPContentDatabaseSequence failed.

Exception: SQL Server detected a logical consistency-based I/O error: incorrect checksum (expected: 0xc2c4aebd; actual: 0xc5a4addd). It occurred during a read of page (1:140125) in database ID 21 at offset 0x000000446ba000 in file ‘C:\Program Files\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50.MSSQLSERVER\MSSQL\DATA\myMigrationDB.mdf’.  Additional messages in the SQL Server error log or system event log may provide more detail. This is a severe error condition that threatens database integrity and must be corrected immediately. Complete a full database consistency check (DBCC CHECKDB). This error can be caused by many factors; for more information, see SQL Server Books Online.

Das Ausführen von DBCC CheckDB auf der Quell-Datenbank (die von SharePoint 2007) führte mich zu der Erkenntnis, dass es diverse Inkonsistenzen durch das falsche Löschen der SharePoint-Variations-Website gab.

Die auftretenden Inkonsistenzen zeigt DBCC CheckDB auf.

Ausführen von DBCC CheckDB zeigt für falsche gelöschte SharePoint-Variations-Websites Inkonsistenzen auf.

Grundlage zur Lösungsfindung ist das Verständnis für die Planung von Variations bzw. wie sie funktionieren. – Es gibt eine “Master-Sprache” und beliebig viele “Fremd-Sprachen”. Gelöscht werden müssen zuerst die SharePoint-Variations-Websites der Fremd-Sprachen und zuletzt die Master-Sprache. Dann funktioniert es auch mit der Migration von Variations.

Die Website die ich zuvor gelöscht hatte, war die Website der Master-Sprache. Somit konnten keine Verbindungen mehr zu den Fremd-Sprachen gefunden werden. Ich musste also das Datenbank-Backup wieder einspielen und mit der Migration von vorn beginnen – diesmal mit der korrekten Vorgehensweise zum Löschen von SharePoint-Websites, die Variations nutzen.

Fazit: Bei jeder Migration werde ich a) demnächst die Konsistenz der zu migrierenden Datenbank mittels DBCC CheckDB prüfen und b) weiterhin gespannt auf neue Überraschungen (also die 5% der Arbeit die zu “ich bin fast fertig” fehlen) sein.

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